Moderne Drohnen begeistern immer mehr Menschen – privat und gewerblich. Doch viele Piloten wissen nicht, dass ihr Fluggerät in Deutschland oft versicherungspflichtig ist. Welche Policen Sie brauchen, welche Kosten auf Sie zukommen und wie Sie sich optimal absichern, erfahren Sie in diesem umfangreichen Leitfaden.
Gesetzliche Pflicht zur Drohnenversicherung
Drohnen zählen in Deutschland rechtlich gesehen zur Kategorie der Luftfahrzeuge. Deshalb unterliegen sie speziellen Versicherungspflichten. Wer diese Pflicht ignoriert, riskiert empfindliche Geldstrafen sowie hohe private Haftung im Schadensfall.


Private Nutzung: Das müssen Sie wissen
Auch bei rein privatem Einsatz ist die Haftpflichtversicherung für Drohnen gesetzlich verpflichtend. Bereits ab einem Gewicht von 250 Gramm müssen Sie Ihre Drohne versichern und registrieren. Diese Pflicht dient dem Schutz von Passanten und Dritten. Oft reicht die klassische Privathaftpflicht nicht aus – Sie benötigen in der Regel eine spezielle Drohnen-Haftpflicht.

Gewerbliche Nutzung: Das gilt jetzt
Gewerbliche Drohnenflüge – also z.B. Luftbildfotografie, Werbefilme oder Vermessungen – unterliegen strengeren Anforderungen. Neben der verpflichtenden Haftpflichtversicherung brauchen Sie oft auch eine spezielle Betriebserlaubnis. Behörden verlangen häufig eine Deckungssumme von mindestens 1 Million Euro für gewerbliche Einsätze. Prüfen Sie vor der Nutzung Ihre Tarife genau, um Strafen zu vermeiden.
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Luftfahrtversicherung – Wann ist sie nötig?
Der Begriff „Luftfahrtversicherung“ umfasst alle Versicherungen rund um das Thema Luftverkehr. Sobald Ihre Drohne in kommerziellen oder professionellen Luftverkehr eingebunden ist, wird sie als Luftfahrzeug behandelt. Somit fällt sie in den Bereich der Luftfahrtversicherung. Wichtig: Nicht alle Drohnenflüge sind automatisch luftfahrtversicherungspflichtig, nur wenn sie kommerziellen Charakter haben und Luftverkehr beeinträchtigen können.
Versicherungsarten im Detail

Haftpflichtversicherung für Drohnen
Eine Drohnenhaftpflicht deckt Schäden an Dritten – Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Diese Versicherung ist gesetzlich vorgeschrieben. Achten Sie darauf, dass Ihre Police ausreichende Deckungssummen enthält. Für gewerbliche Einsätze empfehlen Experten mindestens 3 Millionen Euro, privat genügen oft schon 1–2 Millionen Euro.

Vollkasko & Diebstahlschutz
Eine Vollkasko-Versicherung für Ihre Drohne umfasst Schäden durch Abstürze, Kollisionen oder technischen Defekt. Sie schützt Ihre Investition umfassend. Optional lässt sich Diebstahl absichern – ideal, wenn Ihre Drohne oft unterwegs oder teuer ist.

Gewerbliche Drohnenversicherung
Für gewerbliche Nutzer gibt es spezielle Tarife, die Haftpflicht, Vollkasko, Diebstahl und Zusatzleistungen wie Rechtsschutz umfassen. Diese Tarife bieten oft günstigere Konditionen bei höherem Schutzumfang.
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Kosten und Tarifvergleich 2025
Die jährlichen Kosten für private Drohnenhaftpflicht liegen meist zwischen 20 € und 80 €. Vollkaskoschutz bewegt sich je nach Drohnenwert zwischen 50 € und 250 € pro Jahr. Gewerbliche Policen variieren stärker, je nach Risiko und Leistungsumfang. Ein gründlicher Tarifvergleich spart hier bares Geld.
Quick Facts & Checkliste
250 Gramm Drohnengewicht
Meist nein, spezielle Police nötig
Mind. 1 Mio. €, besser 3 Mio. €
Bei Drohnenwert über 500 € empfohlen
FAQ – Häufig gestellte Fragen
Wann muss ich meine Drohne versichern?
Ab 250 Gramm Gewicht und für jede gewerbliche Nutzung ist eine Haftpflichtversicherung Pflicht.
Wie teuer ist eine Drohnenversicherung pro Jahr?
Privat zwischen 20–80 €, gewerblich etwas höher, abhängig vom Umfang.
Gilt der Versicherungsschutz auch im Ausland?
Viele Versicherer bieten europa- oder weltweiten Schutz – genau prüfen!
Kann ich eine Drohne kurzfristig versichern?
Ja, es gibt auch Tages- und Wochenversicherungen für Kurzzeitbedarf.
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